Bezugsperson und Bindeglied.
Der Wechsel in ein Heim ist ein Schritt in ein „fast“ neues Leben. Das Verlassen der gewohnten Umgebung, die Trennung von gewohnten Lebensformen, von Angehörigen, Freunden, Bekannten und Nachbarn stellt für die meisten neuen Bewohnerinnen und Bewohner das größte Problem dar. Deshalb ist es wichtig, dass Sie als Angehörige, Freunde und Bekannte den Kontakt durch Besuche und gemeinsame Unternehmungen oder auch durch Anrufe und Briefe aufrecht erhalten.
Damit das immer möglich ist, gibt es im Haus Emmaus keine Besuchszeiten. Angehörige, Freunde und Bekannte sind uns jederzeit herzlich willkommen. Im Haus Emmaus gibt es neben den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner viele Räume und Möglichkeiten, in denen Sie sich ungestört aufhalten können.
Und plötzlich allein ...
Aber auch für die Angehörigen, egal, ob jung oder alt, stellt der Umzug eines Angehörigen in ein Alten- oder Altenpflegeheim eine neue, oftmal kritische Lebenssituation dar. Als Angehörige(r) haben Sie im Haus Emmaus feste Ansprechpartner, mit denen Sie alles, auch Ihre persönliche Situation und Ihren Umgang damit, besprechen können und die ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und Anregungen haben.
Auszug aus unserer Konzeption zum Thema Angehörigenarbeit.
Der Umzug in Alten- und Pflegeheim ist oft auch für die Angehörigen der Bewohner/-innen eine kritische Lebenssituation, die manchmal mit Schuldgefühlen verbunden ist.
Ein Ziel der Angehörigenarbeit ist es, die wichtigsten Bezugspersonen der Bewohner/-innen für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu gewinnen und sie auch zu entlasten. Alle Mitarbeiter/-innen des Hauses sind grundsätzlich Ansprechpartner für Angehörige und Betreuer (siehe Matrix „Umwelt“).
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