Haus Emmaus  •  Ebertstrasse 13  •  61440 Oberursel  •

GfdE
Gesellschaft für diakonische Einrichtungen in Hessen und Nassau mbH

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Presse

Alten- und Pflegeheim Haus Emmaus feiert 60-Jähriges

Oberursel. „Ein Bett im Emmaus, das ist immer frei, denn man wird älter und was ist schon dabei […]“. Diese Zeilen, die das musikalische Duo Zweisam Live am Samstag auf der 60 Jahrfeier im Haus Emmaus zu der Melodie von „Ein Bett im Kornfeld“ vorgetragen hat, stehen in vielerlei Hinsicht für das Oberurseler Alten- und Pflegeheim.

Einrichtungsleiterin Beate Lempp hat den Text persönlich gedichtet. Natürlich neben all den anderen Vorbereitungen, die so eine Feier mit sich bringt. Dies steht stellvertretend für das Herzblut, das Lempp und ihr Team täglich in „ihr“ Haus stecken. Und das in Lempps Fall seit knapp 25 Jahren. Bei den Mitarbeitenden sieht es nicht anders aus. Rund 50 Prozent der Belegschaft halten dem Haus Emmaus bereits zwischen 10 und 25 Jahren die Treue. Ein Teil des Duos Zweisam Live ist Steffen Haas, der auch Einrichtungsleiter eines Alten- und Pflegeheims der Gesellschaft für diakonische Einrichtungen (GfdE) ist, zu dieser das Haus Emmaus gehört. Dies zeigt die Freundschaft unter den vielen Kollegen. Und zu guter Letzt die Sache mit den freien Betten. Die Aussage stimmt zwar nicht ganz, denn laut Lempp sind alle Plätze belegt und die Warteliste beläuft sich auf knapp 700 Interessenten. Doch diese Tatsache zeigt, wie tief verwurzelt das Haus im gesellschaftlichen Leben Oberursels ist. Die schiere Menge an Gästen, die auf der Feier anwesend waren, übrigens auch.

Die Danksagungen der offiziellen Redner, die sich auf der kleinen Bühne im Hof einfanden, zeugten ebenfalls von einer tiefen Verbundenheit. Oberursels Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) ließ es sich trotz sieben weiterer Termine nicht nehmen, ein paar Sätze zu sagen. „Das Haus Emmaus ist das beliebteste Heim in ganz Oberursel. Eine Erfolgsgeschichte, die auf kirchlichem Geiste und vor allem Fürsorge fußt. Vor 60 Jahren war die Entscheidung, dieses Haus zu bauen, sehr mutig. Es war eine Zeit, in der das Geld knapp war. Und doch war es richtig, wie der heutige Tag zeigt.“ Karlheinz Hilgert, Geschäftsführer der GfdE, sorgte mit einer Ankündigung für freudige Gesichter. „Ich kann Ihnen heute sagen, dass der Beschluss für die Sanierung des Hauses sowie für den Neubau, in dem das Service-Wohnen untergebracht wird, genehmigt wurde. Somit steht einer Fortführung der Erfolgsgeschichte im baulichen Sinn nichts im Wege.“

Und Lempp? Die kecke Einrichtungsleiterin bedankte sich auf ihre ganz eigene Weise, in dem sie nicht nur Hilgert, sondern auch Brum herzlich umarmte. „Ich möchte mich auch bei allen Angehörigen für die Treue und das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen, bedanken. Auch sie sind Teil unserer Erfolgsgeschichte“, sagte sie sichtlich gerührt. Selbiges gilt natürlich für ihre Mitarbeitenden. Als Dank bekamen alle ein Jubiläums-Shirt, auf dem „Es ist keine Villa, es ist nur ein Haus, wir lieben es trotzdem und das macht uns aus“ stand. Wie es sich für solch ein Ereignis gehört, gab es natürlich ein Rahmenprogramm. Neben kulinarischen Leckereien freuten sich die Anwesenden auf ein Jubiläumsquiz, eine Tombola, Handwerksarbeiten aus eigener Herstellung, Musik von den „Oldies“ sowie auf eine kleine Zeitreise durch die 60-jährige Geschichte des Hauses in Form von Bildern und Zeitungsartikeln.  

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Christus mansionem benedicat...

... so schalllte es durch die Stationen im Haus Emmaus. Mit großer Begeisterung brachten die Sternsinger von Liebfrauen die guten Wünsche zu den alten Menschen und die .... (weiterlesen)


Bewährtes Netzwerk – neuer Name

Das bekannte „Netzwerk ambulante und stationäre Pflege“, das in der Altenhilfe tätige Einrichtungen in Oberursel vernetzt, benennt sich heute im Rahmen des Forums Gesundheit  in der Stadthalle um – kurz und knapp heißt es dann „Netzwerk Pflege Oberursel“.

Parallel zum offiziellen Vollzug des Namenswechsels unterschreibt das Netzwerk Pflege Oberursel am Gesundheitsforum die „Charta der Rechte hilfe- und pflegedürftiger Menschen“, entwickelt vom Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend und bestätigt mit der Unterschrift, was schon längst gängige Praxis in den Oberurseler Pflegeeinrichtungen- und diensten ist.

Mit der Pflege-Charta sollen die Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen gestärkt und ihre Lebenssituation verbessert werden. Die Pflege-Charta bietet den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen ein Maß für die Beurteilung der Pflege - und die im Bereich Pflege tätigen Menschen sollen ihre Arbeit an der Pflege-Charta bemessen.

Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf haben selbstverständlich die gleichen Rechte, wie alle anderen Menschen auch - wie sich diese Rechte aber im Alltag hilfe- und pflegebedürftiger Menschen widerspiegeln sollen, das fasst die deutsche Pflege-Charta zusammen. Sie ist von Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen der Pflege und der Selbsthilfe erarbeitet worden.

Die acht Artikel beschreiben zum Beispiel ganz konkret das Recht auf Selbstbestimmung, auf Privatheit, auf Teilhabe am sozialen Leben und auf ein Sterben in Würde. Die Pflege-Charta ist mittlerweile in verschiedene Gesetze mit eingeflossen. Wichtig ist aber auch ihre Umsetzung in der Pflegepraxis. Viele wichtige Verbände und Institutionen sowie Einzelpersonen setzen sich für die Verbreitung und Umsetzung der Pflege-Charta ein. Nun gehört auch das Netzwerk Pflege Oberursel offiziell dazu.

Vor 20 Jahren konstituierte sich das Netzwerk und war zunächst darum bemüht, Themen des Alters zu enttabuisieren und in die Gesellschaft zu tragen. Dort längst angekommen liegt der Schwerpunkt des Netzwerks heute auf der Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit. Auch der gegenseitige Austausch und die  Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung  ist wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit.  Aus dem stationären Bereich sind Haus Emmaus, Haus am Urselbach,  Traute- und Hans Matthöfer-Haus (AWO), die Aumühlenresidenz,  Kursana Villa Oberursel und Hospiz St. Barbara  im Netzwerk vertreten. Vitos begleitende psychiatrische Dienste Hochtaunus, die eine Tagespflege in Oberursel betreiben, stehen für den teilstationären Bereich. Die Sozialstation Oberursel und die Mobilen Sozialen Dienste Oberursel mit dem ambulanten Hospiz- und Palliativdienst, dem mobilen Begleit- und Haushaltsdienst und mit „Lichtblicke“ für dementiell erkrankte Menschen und ihre Angehörigen sind die Vertreter des ambulanten Sektors. Das Netzwerk wird von der Seniorenbeauftragten der Stadt  Oberursel, Katrin Fink, koordiniert.

Die Bündelung der Interessen von Menschen, die einen besonderen Hilfe- bzw. Betreuungsbedarf  haben, ein starker gemeinsamer Auftritt, effiziente Nutzung aller vorhandenen Kontakte  sowie gemeinsame Fortbildungen sind nur die wichtigsten Vorteile des Netzwerks Pflege Oberursel, das einen bedeutenden gesellschaftlichen Auftrag  für die Bürgerinnen und Bürger erfüllt.

Christof Fink
Erster Stadtrat


Willkommen beim Weihnachtsmarkt

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Social Day im Haus Emmaus

Am 02. Oktober war es wieder soweit: die Mitarbeiter der Firma Pharma Lilly aus Bad Homburg hatten einen "Social Day", zu Deutsch "sozialen Tag". An diesem Tag gehen die Mitarbeiter in verschiedene Einrichtungen, wie Altenheime, Kindergärten und Schulen, und investieren einige Stunden damit, sich sozial zu engagieren. Sie bepflanzen z. B. Schulhöfe oder, wie bei uns, gehen mit Bewohnern spazieren und Kaffee trinken. Wir hatten an diesem Tag strahlenden Sonnenschein, so dass wir im Anschluss an den Besuch im Café Heller noch einen gemütlichen Spaziergang durch die Orscheler Altstadt genießen konnten. Unsere Bewohner danken der Firma Pharma Lilly ganz herzlich für den abwechslungsreichen Nachmittag und die Einladung zu Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!


Sommerfest im Haus Emmaus

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Frau Lempp (Einrichtungsleiterin) (sitzend) und Frau Herget (Qualitätsbeauftragte) (stehend) ließen sich das Buch "Vergiss mein nicht!" vom Filmemacher David Sieveking signieren.





Zeitungsartikel über das Haus Emmaus
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